Zertifizierung
Zertifizierter AI-Automations-Manager, Everlast Consulting GmbH (AZAV-zugelassen), August 2026, gültig bis August 2028. Zwölf Wochen, 170 Unterrichtseinheiten. Inhalte: Entwicklung von KI- und Digitalisierungsstrategien für Unternehmen, Umsetzung und Implementierung von KI-Automatisierungen, Entwicklung von KI-Assistenten und -Agenten, Advanced Prompt Engineering und Bedienung von KI-Modellen (LLMs), praktische Anwendung zur Effizienzsteigerung.
Ergänzend Claude Code Masterclass, August 2026.
Eigene Infrastruktur
Linux-Server in der Hetzner Cloud, selbst aufgesetzt und gewartet: Docker, n8n, Supabase. Betrieb, Aktualisierung und Absicherung in eigener Verantwortung.
Laufende Anwendung
Automatisierung wiederkehrender Auswertungen, Standardabläufe und der Aufbereitung von Reports. Anbindung von Systemen über n8n-Workflows. Migration eines Dropbox-Bestands nach Google Drive samt Aufbau der Google-Workspace-Umgebung, Nutzerverwaltung, Berechtigungen und Ablagestruktur.
Eigene Lösungen aus der Praxis
Wo es für den konkreten Fall nichts Passendes gab, mit KI-Werkzeugen umsetzen lassen - Anforderung, Steuerung und Test bei mir:
- Tabellen-Synchronisation mit SportsNow über n8n
- Anbindung von Google Workspace über die API
- MCP-Anbindung an n8n und Coolify
- SIP-Telefonie-App als Ersatz, nachdem der Betreiber seine eigene App vom Markt genommen hatte
- Kleine Apps: weltweites Wetter, Schweizer ÖV-Haltestellen, Spiele (4 Gewinnt, Schach)
Arbeitsteilung
Spezifikation, Steuerung, fachliche Prüfung und Verantwortung für das Ergebnis liegen bei mir; den Code schreiben die Werkzeuge. Code lese und beurteile ich, geschrieben wird er nicht von mir. Diese Aufteilung entspricht der Rolle, die Prozess- und Providersteuerung ohnehin verlangt.
Agentische KI
Die Plattform im Praxisteil meiner Weiterbildung habe ich mit agentischen KI-Werkzeugen (Claude Code) bis in den produktiven Betrieb geführt: Agenten planen, setzen um und prüfen - Spezifikation, Freigabe und Verantwortung liegen bei mir. Orchestrator-/Sub-Agenten-Modelle, bei denen ein steuernder Agent Teilaufgaben an spezialisierte Sub-Agenten verteilt und die Ergebnisse zusammenführt, in der Claude Code Masterclass gelernt und in einem Praxis-Use-Case angewendet. Im Alltag steuere ich mehrere KI-Agenten parallel für Recherche, Browser-Automatisierung und Textarbeit und prüfe jedes Ergebnis vor der Verwendung. In der Weiterbildung selbst gebaut und erfolgreich getestet: KI-Agenten in n8n mit Werkzeugen (Gmail, Kalender, HTTP) und menschlichem Freigabeschritt, eine RAG-Lösung mit Berechtigungen, ein ITSM-Prototyp mit den ITIL-4/5-Prozessen (Incident, Problem, Change mit CAB, CMDB, SLA) sowie das Konzept eines KI-gestützten Job-Matching-Portals nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip. Leitplanken wie im regulierten Betrieb: Auf der Produktivumgebung handeln Agenten nur nach ausdrücklicher Freigabe, Zugangsdaten gehören nie in den Chat, jede Änderung ist über Git, Snapshots und Schalter rückbaubar.
Enablement und Schulung
Beratung von Fachbereichen bei der Formulierung wirksamer Prompts, Durchführung interner Einführungen und Schulungen. Übertragbar aus langjähriger Anwenderbetreuung und Prozessschulung: Bei Aveniq Sicherstellung der Mitarbeiterausbildung, damit der Service-Request-Prozess gelebt wird.
Governance für den KI-Einsatz
Regeln für den Umgang mit internen Daten in KI-Modellen, Freigabewege, Nachweisführung. Anschlussfähig an ISO 20000 und 27001, IT-Audits und Risikoanalysen aus der Atos- und Aveniq-Zeit.
Betrieb und Lebenszyklus
Betrieb von Automatisierungsstrecken einschliesslich Überwachung, Fehlersuche und Aktualisierung der Komponenten auf eigener Infrastruktur. Service-Level-Denken, Störungsbearbeitung und Eskalationswege aus dem ITSM übertragen sich direkt auf den Betrieb von KI-Diensten.